"Horror and Delight"

William Turner in Münster

Die Ausstellung: Turner, Horror and Delight zeigt Bilder von den Anfängen des wohl bedeutendsten britischen Landschaftsmalers der Romantik bis in die 1840-iger Jahre. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Turners Reisen in die Schweiz und nach Italien, die sein Schaffen nachhaltig beeinflussten.

Horror and Delight ursprünglich nach einem Text über das Erhabene und Schöne der Natur, meint hier die dunkle Seite der Natur, welche den Menschen mit Katastrophen wie Stürmen, Feuersbrünsten, Vulkanausbrüchen und Lawinenabgängen in Angst und Schrecken versetzt. Turner, der auch als Meister des Aquarells gilt, hat nach einer 60ig jährigen Schaffensperiode rund 1600 Werke hinterlassen, die noch immer auf ein großes Publikumsinteresse stoßen.

Der Kulturverein sinsener art. war unterwegs und besuchte mit zweiunddreißig Kunstinteressierten das LWL-Kunstmuseum in Münster.

Die Besucher erlebten zwei spannende Führungen durch die vielfältigen und

ausdruckstarken Arbeiten des britischen Malers, der gern als Wegbereiter des

Impressionismus gesehen wird. Tatsächlich handelt es sich bei Turner um einen durch und durch akademischen Maler, der im Atelier gearbeitet hat, denn erst die  Erfindung der Ölfarbe in Tuben hat die Freiluftmalerei der Impressionisten ermöglicht.

Turners Nähe zur abstrakten Malerei wird heute teilweise darauf zurückgeführt, dass viele seiner ausgestellten Werke nicht vollendet worden sind und von ihm auch noch nicht katalogisiert worden sind.

Allen wissenschaftlichen Vermutungen zum Trotz sind seine Werke atemberaubend schön und muten den Besucher oft sehr modern an. Den interessanten und kurzweiligen Kunstführungen folgte eine fröhliche Einkehr im Traditionslokal Töddenhoek und eine entspannte Rückfahrt per Bahn. Schön war`s!

Mittwoch, 20.November 2019

Führung: 16:00 Uhr im LWL-Museum Münster

 




Hinweis:

Die Teilnehmer der Veranstaltung verpflichten sich die Verkehrsregeln einzuhalten. Der Verein ist zwar Veranstalter, übernimmt aber keinerlei Haftung bei etwaigen Unfällen.

Während der Exkursion werden üblicherweise Fotos gemacht, die auf die Homepage eingestellt und der Marler Zeitung zur Veröffentlichung angeboten werden.
Teilnehmer, die nicht fotografiert werden möchten, geben das bitte vorher an.